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Fernwartung, Fernsteuern und Fernwirken von SPS - Systemen

Wir bieten Ihnen eine VIELZAHL von Möglichkeiten an, Ihre Anlage via Fernwartung zu überwachen, zu steuern oder gar zu bedienen. Sprechen Sie uns an und wir werden eine ( SINNVOLLE ) Lösung für Ihre Anlage finden ( siehe Text unten ).

Mit freundlichen Grüssen,

Frank Kleuser.


Fernwarten und Fernsteuern - von SPS Systemen ein Garant für Verfügbarkeit und Produktivität !


Fernwartung02

Sieht man sich das heutige Spektrum von Produkten der IT-Technologie an, gibt es kaum noch Produkte, die sich nicht mit Begriffen wie 'Web-basiert' oder 'Internet-kompatibel' schmücken.                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Für den Anwender mag es sinnvoll erscheinen, mit dieser Welle mitzuschwimmen - doch was bringen ihm diese neuen Technologien wirklich, und wie kann er sie für seine Anwendungsfälle nutzbringend einsetzen? Die Vielfalt von Anlagen, die fernüberwacht und ferngesteuert werden sollen, ist gross: Sie reicht vom einzelnen Netzwerk-Server über Getränkeautomaten bis zu Feldbussystemen mit Kommunikations-Gateways, von der unterbrechungsfreien Stromversorgung über Maschinen bis zur Gebäudeautomation und von der Frankiermaschine über die Telefon-Nebenstellenanlage bis zur SPS.

Big Brother is watching you.

All diese Anlagen sollen im Fall einer Störung sofort eine Alarmierungsnachricht absetzen können, damit von Seiten des Betreibers bzw. des Servicepersonals ein schneller Eingriff erfolgen kann. Dabei unterscheidet man zwei Verfahren: Bei der ersten Variante erkennt die Anlage die Störung selbst und versucht, eine entsprechende Störungsmeldung abzusetzen. Bei der zweiten Variante überwacht das Alarmierungsgerät die Anlage permanent (in der Art eines Watchdogs) und lässt bei einer erkannten Störung selbsttätig eine Meldung aus. Diese Variante wird auch als aktive Überwachung bezeichnet und reicht von der einfachen Auswertung eines Alarmmeldekontaktes über die "Totmann-Taste", bei der innerhalb eines festgelegten Zyklusses ein Zustandswechsel stattfinden muss, bis zum Interpretieren von Messwerten in Datentelegrammen. Hier erfolgt die Alarmierung bei Grenzwertüberschreitung. Je nach Anwendungsfall können Alarmmeldungen an unterschiedliche Empfänger gesendet werden:- als SMS-Nachrichten an Handys in GSM-Netzen (z.B. D1, D2, e plus)
- als numerische Nachrichten oder Text-Nachrichten an Rufempfänger in öffentlichen Pager-Netzen (z.B. TeamAlarm, eMessage*Cityruf, TelMi, Skyper) oder werksinterne Pager-Anlagen an Nebenstellenanlagen
- als Datentelegramme an Leitstellen
- als VdS2465-Telegramme an Sicherheitszentralen
- als E-Mails an beliebige E-Mail-Empfänger.
Bei mobilen Teilnehmern (Handys und Pager) ist es aus Zeitgründen oftmals sinnvoll, die Nachricht direkt über das ISDN-Gateway des jeweiligen Mobilfunk-Netzbetreibers abzusetzen. So werden z.B. Nachrichten vom SMS-Zentrum des D1-Netzes typischerweise in weniger als drei Sekunden quittiert, so dass der Empfänger ca. acht Sekunden nach Auftreten der Störung eine aussagekräftige SMS-Nachricht auf dem Display hat. Einrichtungen zur aktiven Überwachung von Anlagen sollten die gesamte Palette von Alarmempfängern (SMS, Pager, Leitstellen und Sicherheitszentralen) mit einheitlichen Hard- und Software-Interfaces anbieten. Dazu gehört auch das automatische Routing der Alarmnachricht auf das zugehörige Gateway des jeweiligen Mobilfunk-Netzes. Diese Routing-Informationen sollten flexibel erweiterbar sein, da die Präfixe der Mobilrufnummern aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen immer zahlreicher werden.

Der verlängerte Arm des Benutzers

In fast allen Anwendungen ist neben der Überwachung von Anlagen auch das interaktive bedienen und beobachten in Echtzeit wichtig. Die zu übertragenden Daten können z.B. analoge oder digitale Messwerte und Stellgrössen, Parameter einer Ablauf-Steuerung, neue Programme für eine Prozesssteuerung, komplette Software-Updates oder Bewegtbilder und Kamera-Steuerbefehle für eine visuelle Rückmeldung sein. In Abhängigkeit von der zu übertragenden Datenmenge muss der Kommunikationsweg eine ausreichende Übertragungsrate bereitstellen. Sollen nur einzelne Parameter abgefragt und korrigiert werden, erlaubt das Datenaufkommen durchaus den Einsatz eines Analogmodems. Ist zum Bedienvorgang eine Videoüberwachung von der Anlage zum Bediener notwendig, ist der Einsatz von ISDN (gegebenfalls mit Kanalbündelung) oder DSL-Technologien sinnvoll. Die Initiative, und damit auch der Verbindungsaufbau, geht in den meisten Fällen vom Benutzer aus. Bietet das verwendete Kommunikationsnetz das Dienstmerkmal Caller Line Identification (CLI), kann die Software in der angerufenen Anlage die Rufnummer des Anrufers eindeutig identifizieren und für Rückruf-Zwecke auswerten. Einen Sonderfall stellen Lösungsansätze dar, bei denen die Datenübertragungseinrichtung Ausgänge zur Verfügung stellt. Diese können, gegebenenfalls mit Optokopplern oder Relais galvanisch getrennt, z.B. dazu verwendet werden, die gesteuerte Anlage zurückzusetzen.